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Induktionsherde — eine Gefahr für unsere Gesundheit

Induktionsherde sind praktisch, energiesparend und verdrängen weltweit immer mehr den konventionellen Elektro- oder Gaskochherd. Doch sie haben einen gravierenden Nachteil: Das beim Kochen entstehende starke Magnetfeld ist gesundheitsschädigend, weshalb selbst offizielle Behörden zur Vorsicht mahnen. Zudem wird die innere Struktur oder Ordnung der gekochten Lebensmittel zerstört, was sich auf den Menschen überträgt und den Organismus schwächt.

Funktionsweise

Ein Ring aus Kupferdraht bildet eine sogenannte Spule, welche sich unter einer Ceranabdeckung befindet. Durchfliesst ein elektrischer Wechselstrom den Draht entsteht um die Spule ein magnetisches Feld. Dieses Feld induziert im Pfannenboden einen Wirbelstrom, welcher aufgrund des Widerstands im Metall in Wärme umgewandelt wird. Somit wird das Kochgut in der heissen Pfanne erwärmt.

Der Grund wieso der Induktionsherd im Gegensatz zum Elektroherd der Gesundheit abträglich ist beruht auf der hohen Arbeitsfrequenz. Damit ein Wirbelstrom erzeugt werden kann, ist eine hohe Frequenz des Wechselstromes notwendig. Diese liegt je nach Induktionsherd zwischen 20‘000 und 100‘000Hz. Der Elektroherd funktioniert mit einer Frequenz von 50Hz. Umso höher die Frequenz ist, desto stärker die Wirkung der magnetischen Strahlung auf den Körper.

Was sind die Vorteile des Induktionskochherds?

Dass der Induktionsherd sich immer grösser Beliebtheit erfreut liegt an den Vorteilen, welche von der Industrie immer wieder angeführt werden. Dazu gehöhren vor allem die Geschwindigkeit, die Energieffizienz und die Sicherheit. Doch schon wie uns diese Punkte genau an.

  • Der Vorteil der Geschwindigkeit macht sich beim Ankochen bemerkbar. Das Kochgut kann schnell erhitzt werden. Soll das Kochgut nur kurz erhitzt werden, ist auch weniger Energie notwendig. Doch müssen die Speisen über eine längere Zeit eingekocht werden, dann braucht der Induktionsherd die entsprechenden Energie.
  • Der Induktionsherd ist sicherer, weil die Oberfläche sich ohne Pfanne nicht erhitzt. Doch wie jeder Kochherd ist auch hier das Ziel das Kochgut zu erwärmen. Die mit Abstand meisten Unfälle bei Kindern sind Verbrühungen, d.h. heisse Flüssigkeiten berühren den Körper. Davor schützt auch ein Induktionsherd nicht.

Gesundheitlich unbedenklich?

Ofizielle Stellen behaupten immer wieder, dass der Induktionsherd gesundheilich unbedenklich ist. Doch, wenn dies der Fall wäre, wieso hat dann das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unter anderen die folgenden Empfehlungen publiziert?

  • Verwenden Sie mit Vorteil die hinteren Kochfelder oder die vorderen Kochfelder bei reduzierter Leistung, falls Sie üblicherweise sehr nah am Herd stehen oder die Küchenabdeckung mit Ihrem Körper berühren.
  • Halten Sie einen Abstand von 5-10 cm zum Kochherd ein, um die Magnetfeldbelastung klein zu halten.
  • Besprechen Sie die Verwendung eines Induktionskochherdes mit ihrem Ärztin oder Ihrem Arzt, falls Sie Trägerin oder Träger eines Herzschrittmacher oder Defibrillators sind. Verwenden Sie keine Metallkochlöffel, damit keine Ableitströme durch den Körper fliessen, die eventuell diese Geräte stören könnten
  • Weitere Information entnehmen sie dem "BAG Faktenblatt Induktionsherd"

Ein täglich benutztes und unbedenkliches Haushaltgerät darf keine Gefährung für die Gesundheit aufweisen!

Was ist der Einfluss auf das Essen?

Bis anhin gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchung betreffend dem Einfluss der magnetischen Wechselfelder auf das Kochgut. Aus diesem Grunde hatte mein Kollege, Franz Ulrich, Gemüse auf drei verschiedene Arten erwärmt und dann das Wasser nach dem Verfahren von Masaru Emoto auswerten lassen. Das Resultat zeigt einen grossen Unterschied der Wasserkristalle zwischen dem Induktionsherd und den herkömmlichen Technologien.